Gute Zusammenarbeit zwischen Land Tirol, Polizei und Militärkommando Tirol beim Vorgehen gegen irreguläre Einreise.
Polizei, Bundesheer und Land Tirol haben diese Woche gemeinsam für Krisensituationen und Notfälle trainiert. Bei der jährlichen Landesübung OLEX 2025 vom 2. bis 4. April standen Szenarien für eine effektive Grenzsicherung im Mittelpunkt sowie die Versorgung von Personengruppen, die beim illegalen Grenzübertritt aufgegriffen werden.
Übung an Hotspots für irreguläre Migration
Die landesweite Übung hat an mehreren Standorten in Tirol stattgefunden, auch in Osttirol. Die Polizeiinspektion Sillian gilt aufgrund der Grenznähe als AGM-Schwerpunkt-Dienststelle. AGM steht für polizeiliche Ausgleichsmaßnahmen zur Bekämpfung illegaler Migration. Auch ÖBB und Rettungsdienst waren eingebunden.
Positives Resümee
Landespolizeidirektor Helmut Tomac zog eine positive Bilanz, auch der Tiroler Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein hob die gute Zusammenarbeit hervor. Für Landeshauptmann Anton Mattle ist wichtig, dass die Sicherheitskräfte bei solchen Übungen beweisen, dass sie auf den Ernstfall gut vorbereitet sind.
Entwicklung bei illegaler Einreise ist rückläufig
In Tirol wird eine Bedrohung durch illegale Migration derzeit niedrig bis mittel eingestuft. Im letzten Jahr wurden rund 2.600 Personen bei der illegalen Einreise in Tirol aufgegriffen, das war die niedrigste Zahl seit 12 Jahren. Am Höhepunkt der Flüchtlingswelle von 2015 und 2016 waren es viermal so viele.