
Am 05.01.2026 gegen 04:45 Uhr meldete eine 61-jährige Österreicherin über Notruf, dass sie im Bereich ihres Wohnsitzes in Dölsach, Stribach Hilferufe vernehme. Während sie und ihr 63-jähriger Ehemann auf das Eintreffen der Polizeistreife warteten, machten sich die Melder bei eisigen Temperaturen selbstständig auf die Suche. Vor Eintreffen der Polizei konnte das Ehepaar einen 87-jährigen Einheimischen am Boden liegend auffinden. Sie leisteten unverzüglich erste Hilfe und brachten den Mann in dessen Wohnhaus. Laut Auskunft des Verunfallten, sei er beim Zeitungholen ausgerutscht und gestürzt. Er konnte nicht mehr selbstständig aufstehen. Der Mann wurde in weiterer Folge durch den Rettungsdienst in das BKH Lienz transportiert. Nur durch das couragierte Eingreifen des Ehepaares konnte der Mann vor möglichen Erfrierungen gerettet werden.




Ein 63-jähriger Österreicher rodelte am 01.01.2026, gegen 16:00 Uhr, mit seiner 58-jährigen, österr Gattin im Gemeindegebiet von Nikolsdorf, gemeinsam auf einer Rodel von der Rabantalm über die Forststraße talwärts. Die 23-jährige Tochter und ihr 23-jähriger Schwiegersohn fuhren dem Ehepaar mit einer Rodel voraus. Gegen 16:00 Uhr geriet das Ehepaar mit der Rodel in einer leichten Linkskurve über den rechten Rand der Forststraße hinaus. In diesem Bereich fällt das Gelände sofort steil ab, und geht nach wenigen Metern in nahezu senkrechtes, ca 25 Meter hohes Felsgelände über. Das Ehepaar stürzte über das nahezu senkrechte Felsgelände die ca 25 Meter weit ab, und in weiterer Folge über ca 55 Grad steiles, mit etwas Schnee bedecktes Waldgelände, ca weitere 50 Meter weit ab. Der Ehemann erlitt beim Absturz tödliche Verletzungen, seine Ehefrau erlitt schwerste Verletzungen. Aufsteigende Rodler bemerkten die frische über den Fahrbahnrand hinausgehende Rodelspur, und da sie von unterhalb Schreie hörten, setzten sie einen Notruf ab. Der in der Folge hinzukommende Schwiegersohn stieg zu den Verunfallten ab und leistete bis zum Eintreffen des Notarztes des NAH Erste Hilfe. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des 63-jährigen feststellen. Die schwer verletzte Gattin wurde gegen 17:00 Uhr vom NAH mittels Tau geborgen und ins BKH Lienz, und aufgrund der schweren Verletzungen, ins LKH Klagenfurt überstellt. Der tödlich verunfallte Rodler wurde nach Abschluss der Unfallerhebungen von der Bergrettung Lienz geborgen und ins Tal gebracht. Die Angehörigen wurden von einem KIT-Team des Rettungsdienstes betreut. Im Einsatz befanden sich die Bergrettung Lienz mit 22 Mitgliedern sowie zwei Alpinpolizisten.

Am 31. Dezember 2025, gegen 14:30 Uhr fuhr nach bisherigen Ermittlungsstand ein bisher unbekannter Schifahrer im Schigebiet Obertilliach ca. 50 Meter oberhalb der Gondelbahn Golzentipp von der blauen Piste Nr. 1 auf den Ziehweg zur Talstation und stieß dabei gegen einen 68-jährigen, österreichischen Schifahrer. Beide Wintersportler kamen dabei zu Sturz. Der 68-jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der unbekannte Schifahrer verließ die Unfallstelle, ohne seine Daten zu hinterlassen.
Beschreibung des unbekannten Schifahrers:
Mann, ca. 17 bis 20 Jahre alt, ca. 170 bis 180 cm groß, mit auffälliger rotbrauner Jacke bekleidet.
Der zweitbeteiligte Schifahrer sowie Zeugen des Unfalles werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Lienz (Tel. 059133/7230) zu melden.


Am 30.12.2025, gegen 15.45 Uhr, lenkte ein 53-jähriger Österreicher einen Geländewagen auf einer Gemeindestraße im Ortsgebiet von Tristach und beabsichtigte, auf einer Kreuzung mit der Dorfstraße in Richtung Osten abzubiegen. Zur selben Zeit schob eine 58-jährige Österreicherin ihre 95-jährige Mutter in einem Rollstuhl und beabsichtigte, die Gemeindestraße in westliche Richtung zu überqueren. In weiterer Folge kam es zu einer Kollision zwischen dem Fahrzeug und der 58-Jährigen, wodurch diese unbestimmten Grades verletzt wurde. Die 95-Jährige wurde durch den Aufprall mit dem Rollstuhl nach vorne weggeschoben, blieb jedoch augenscheinlich unverletzt. Die beiden Personen wurden zur weiteren Abklärung bzw. Versorgung durch den alarmierten Rettungsdienst in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert. Im Einsatz standen der Rettungsdienst samt Notarzt, sowie eine Streife der Polizeiinspektion Lienz. Nach Abschluss der Ermittlungen ergehen Berichte an die zuständigen Stellen.