Die Anzeige gegen einen Tierhalter nach den Wolfsrissen sorgt für heftige Kritik, für Bauernvertreter Martin Mayerl ein falsches Signal.
Nach den jüngsten Wolfsrissen in Assling sorgt nun eine Anzeige gegen einen betroffenen Tierhalter für Diskussionen. Der Osttiroler Bauernbund-Obmann, Landtagsabgeordnete und Bürgermeister von Dölsach, Martin Mayerl, übt daran scharfe Kritik und spricht von mangelndem Verständnis für die Situation der Bauernfamilien. Es sei völlig unverständlich, dass nach einem Vorfall mit zahlreichen gerissenen, verletzten und vermissten Schafen ausgerechnet der betroffene Landwirt ins Visier genommen werde.
Ja liebe Leute, sie sind jetzt da, die Wölfinnen und Wölfe, und wir werden mit ihnen leben müssen. Glücklich die, die nichts mit diesen zugewanderten pelzigen Vierbeinen zu tun haben, die anderen müssen es noch lernen.
LG
die Bäuerinnen und Bauern werden von Tierschützerinnen und Tierschützern angezeigt, weil sie ihre Schafe nicht ausreichend genug vor den nach Osttirol legal zugewanderten und unter strengen Artenschutz stehenden Wölfinnen und Wölfe schützen.
Der Zeitgeist hat auch auf der Alm begonnen.