Die Tiroler Landwirtschaftskammer hat eine Bilanz über den Sommer gezogen.
Große Herausforderungen wie zum Beispiel die Trockenheit haben sich gezeigt. Die Dürre hat die Landwirte besonders beschäftigt. Im Grünland hat es ein Ertragsminus gegeben. Osttirol war davon besonders mit einem Minus von 70 % betroffen.
Die Almsaison war in Osttirol besser als erwartet, erklärt Bezirks-Landwirtschaftskammer-Obmann Konrad Kreuzer. Die Almen hatten aber mit dem Trinkwasserproblem zu kämpfen. Beim Futter war die Situation auf den Almen etwas besser. Die Kalbinnen waren in einem guten Futterzustand, so Kreuzer. Die Ernteergebnisse im Tal waren schlechter.
RGO-Schafzucht-Obmann Thomas Steiner ist mit der letzten Almsaison auch zufrieden. Der Futterzustand auf den Herbstweiden ist gut, der dritte Schnitt ist besser als der zweite Schnitt ausgefallen.
Die Preise sind bei der Versteigerung etwas zurückgegangen, erklärt Kreuzer im Radio-Osttirol-Interview.