Der Tiroler Landtag spricht sich gegen Tunnelvarianten am Plöckenpass aus, und hat letzte Woche einstimmig zwei entsprechende Anträge gegen neue Transitroute genehmigt.
Seit dem vergangenen Freitag ist der Plöckenpass wieder für den Verkehr freigegeben. Siehe dazu die Videoreportage
Der Tiroler Landtag hat sich letzte Woche auch mit dem Plöckenpass befasst und sich in gleich zwei Anträgen an die Landesregierung gegen künftige Tunnellösungen und eine Transitstrecke ausgesprochen. Karin Stangl fasst zusammen:
Sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses für Klima, Nachhaltigkeit, Ökologie, Energie, Verkehr sowie Land- und Forstwirtschaft, es ist bemerkenswert, wie oberflächlich und emotional manche Debatten rund um den Plöckenpass geführt werden. Gerade bei einem derart sensiblen Thema wäre eine sachliche Diskussion auf Basis von Fakten und nicht von Schlagworten notwendig.
Vorab: 28 Bürgermeister der Carnia und 7 Bürgermeister des Bezirkes Hermagor haben sich aufgrund der Naturgefahren rund um den Plöckenpass für die Planung und den Bau des Scheiteltunnels ausgesprochen. Nach bestem Wissen und Gewissen im Interesse der lokalen Bevölkerung.
Daher hat LAbg. Martin Mayerl Recht, dass die Verbindung Felbertauern – Lienz – Gailberg – Plöckenpass keine klassische Transitroute darstellt, sondern überwiegend eine Ausflugs- und Regionalstraße ist. Genau darin stimmen wir vollständig überein: Auch wir im Gailtal wollen keine neue Transitachse durch die Alpen schaffen.
Die ganze Antwort bitte unter https://www.suedalpen.net/ploeckenpass#ob260526
Mit besten Grüßen aus Mauthen, Ingo Ortner