Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) und Dominik Mainusch sprechen im neuen Podcast des Tiroler Landtags über Tirols Gemeinden. Es geht auch um das Lienzer Krankenhaus.
Mehr Aufgaben, steigende Kosten und immer weniger finanzieller Spielraum: Tirols Gemeinden stehen zunehmend unter Druck. Was können und müssen sie sich noch leisten, wo braucht es bessere Rahmenbedingungen und welche Unterstützung ist von Land und Bund gefragt? Über diese Fragen sprechen die beiden Vizepräsidenten des Tiroler Landtages, Dominik Mainusch (VP Tirol) und Elisabeth Blanik (SPÖ), im aktuellen Podcast "Adlerohren".
Aus Osttiroler Sicht ist vor allem jene Passage spannend, in der es um die Gesundheit geht. Die Gesundheitsversorgung in Tirol koste "wahnsinnig viel Geld", so Blanik. Und weiter: "Und die Strukturen sind da auch so verzweigt." Schließlich geht sie auf die Struktur des BKH Lienz ein und fragt sich: "Ich wage zu hinterfragen: Ist das noch zeitgemäß, dass 33 Gemeinden ein Krankenhaus tragen und führen?" Blanik spricht damit den Gemeindeverband an, der kürzlich den Neu- und Umbau des Spitals präsentiert hatte.
Weiters geht sie auf die Kärntner Patienten ein. Einerseits sei man aufgrund der Auslastung froh um diese, andererseits dauere die Verrechnung viel zu lang. Und Blanik sagt über das Tiroler Gesundheitssystem im Podcast auch: "Bei uns wird jeder wirklich mit dem absoluten Level an medizinischer Versorgung versorgt." Auch, wenn es um neue und teure Immuntherapien gehe.
Hier der gesamte Videopodcast zum Nachsehen: