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01. Oktober 2026

Täuschend echt: Osttirol wirbt mit KI-Frau

Der Tourismusverband Osttirol sorgt mit einem Auftritt in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit – und setzt dabei auch auf Künstliche Intelligenz. Die Landschaft ist original, das Model nicht. Mit Umfrage!

Hätten Sie es erkannt? Diese Frau gibt es in echt gar nicht. Foto: Osttiroler Bote

Die neue Werbelinie „Bitte, wo ist Osttirol?“ hat kürzlich einen weiteren Spot erhalten, der in den sozialen Medien läuft. Man sieht eine junge Frau inmitten einer Osttiroler Herbstlandschaft. Sie dreht sich um und macht mit dem Finger die typische „Psst“-Bewegung. Ein subtiler Weg, Osttirol als Geheimtipp zu positionieren, ohne das mittlerweile etwas abgenützte Wort überhaupt auszusprechen.

Klare Trennung

Für Kritiker könnte der Werbespot einen kleinen Haken haben: Er wurde teilweise mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Victoria Ranacher-Lackner, die neue Geschäftsführerin des TVB Osttirol für die Bereiche Marketing und Strategie, stellt dazu klar: „KI-generiert ist ausschließlich das Model im Spot. Die Landschafts-, Natur- und Ortsaufnahmen sind reale Bilder aus Osttirol und wurden weder durch KI erzeugt noch verändert.“ Dem Tourismusverband sei diese klare Trennung von Beginn an wichtig gewesen: Die Person ist Teil der kreativen Inszenierung – das gezeigte Osttirol hingegen ist authentisch und soll unberührt bleiben.

In der aktuellen Print-Ausgabe lesen Sie die Hintergründe – und was Franz Theurl zum Einsatz von KI sagt.  

Sollte der Tourismusverband Osttirol auf KI-Models setzen?
Klar, warum nicht? Wir leben im Jahr 2026.
Mir egal.
Nein, ein echter Mensch wäre besser.
 

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