Ein 39-jähriger Osttiroler steht im Verdacht, sich an Pferden sexuell vergangen zu haben. Die Polizei übermittelte ihren Abschlussbericht bereits an die Staatsanwaltschaft Innsbruck.
Es ist ein besonders abstoßender Kriminalfall, der in jüngster Vergangenheit in Matrei i.O. passierte. Ein 39-jähriger Osttiroler soll sich an Pferden vergangen haben – sexuell. Im Iseltal verbreiteten sich in den vergangenen Tagen entsprechende Gerüchte. Gegenüber dem Osttiroler Boten bestätigte Postenkommandant Erich Gliber die Vorfälle: „Die Ermittlungen unsererseits sind abgeschlossen. An die Staatsanwaltschaft und an die Bezirkshauptmannschaft wurde ein Abschlussbericht erstattet.“ Laut Auskunft der Polizei handelte es sich konkret um drei Vorfälle – alle am selben Tatort-Bereich. Gliber: „Mit gleicher Vorgehensweise und gleicher Täterschaft.“ Es geht um den Vorwurf der Tierquälerei – überführt wurde der Täter laut Auskunft der Polizei mithilfe von Videoaufzeichnungen.
Florian Oberhofer, Staatsanwalt in Innsbruck, erklärt, dass der genannte Abschlussbericht eingegangen sei. Oberhofer: „Er liegt der zuständigen Staatsanwältin vor. Sie hat ihn nun anzuschauen und zu prüfen.“ Oberhofer skizziert den Fall so: „Ein 39-jähriger Österreicher steht im Verdacht, über einen Zeitraum von drei Wochen bei drei Vorfällen sich an zwei Pferden sexuell vergangen zu haben.“ Die zuständige Staatsanwältin wird in weiterer Folge entscheiden, ob Anklage erhoben wird oder nicht. Konkret geht es um den Paragraph 222 des Strafgesetzbuches. Das Höchststrafmaß liegt bei zwei Jahren Freiheitsstrafe. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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