Wie erwartete mischte der Osttiroler Auftaktzeitfahren der Spanienrundfahrt nicht vorne mit. Tadej Pogačar holte in seiner Wahlheimat wie erwartet den Sieg.
Zwischen Giro d'Italia und Vuelta Vuelta a España änderte Felix Gall nichts mehr an seiner Zeitfahrposition. Das sagte er vor der Rundfahrt österreichischen Journalisten, Nachsatz: "Hier sehe ich noch Potenzial für die Zukunft." Dementsprechend ernüchternd verlier die erste Etappe für den Decathlon-Profi. In den – teilweise – engen Gassen des Fürstenstaates verlor Gall 46 Sekunden auf den Sieger Tadej Pogačar, der für die 9,4 Kilometer knapp elf Minuten brauchte. Der Slowene ist Wahl-Monegasse und großer Favorit auf den Gesamtsieg in Spanien.
Allerdings: Die restliche Rundfahrt ist sehr bergig - also wesentlich angenehmeres Terrain aus Sicht Galls. Lediglich am 10. September, auf Etappe 18, steht noch einmal ein Zeitfahren an. Dieses ist jedoch 32 Kilometer lang.
Die positive Nachricht: Falls direkte Konkurrenten um das Podium verloren auch viel Zeit: Richard Carapaz 33 Sekunden, Oscar Onley 50 Sekunden oder Mattias Skjelmose 29 Sekunden. Am heutigen Sonntag geht die längste Etappe der heurigen Spanien-Rundfahrt über die Bühne. Sie umfasst 202 Kilometer, ist wellig und etwas für die Sprinter.
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