Das Rote Kreuz startet den Probebetrieb eines elektrisch betriebenen Notarzteinsatzfahrzeuges (e-NEF). Die Pilotphase ist vorerst auf rund zwei Monate ausgelegt.
Das Rote Kreuz, Bezirksstelle Osttirol, übernimmt in der Pilotphase die zentrale Rolle für die künftige Weiterentwicklung der e-Mobilität im Rettungsdient Tirol. „Wir sind stolz darauf, als erste Bezirksstelle diesen e-NEF im Testbetrieb einsetzen zu dürfen. Für uns ist das Projekt ein wichtiger Schritt, um innovative Technologien im Rettungsdienst frühzeitig kennenzulernen und Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln“, betont Alexander Perry, Bezirksgeschäftsführer vom Roten Kreuz Osttirol.
380 km Reichweite
Aus den ersten Probetagen des e-NEF liegen bereits wertvolle Rückmeldungen vor. „In der Testphase stehen vor allem die praktischen Erfahrungen im täglichen Einsatzbetrieb im Mittpunkt. Besonders spannend zu beobachten ist, wie sich das Fahrzeug hinsichtlich Reichweite und Alltagstauglichkeit im Rettungsdienst bewährt“, erklärt Michaela Wimmer, Dienstführende beim Roten Kreuz in Osttirol und selbst Einsatzlenkerin am e-NEF. Das e-NEF ist auf eine Reichweite von zirka 380 Kilometer pro Ladung ausgelegt. Geladen wird das Fahrzeug, das ein maximal zulässiges Gesamtgewicht von 3.200 Kilogramm hat, über eine eigene Wallbox, die an der Dienststelle in Lienz installiert wurde, beziehungsweise über Hypercharger in der näheren Umgebung zur Dienststelle.