Nach 24 Tagen konnte im Lesachtal Brand aus gegeben werden. Letzte Glutnester konnten abgelöscht werden, auch die Niederschläge waren entscheidend.
Der Waldbrand war am 23. April ausgebrochen, insgesamt waren rund 110 Hektar Waldfläche zwischen St. Lorenzen und Maria Luggau betroffen.
Rund 2.000 Feuerwehrleute aus ganz Kärnten, Osttirol und der Steiermark waren verteilt über den gesamten Zeitraum von mehr als drei Wochen im Einsatz. Unterstützung gab es auch vom Bundesheer und Polizei und den Grundbesitzern vor Ort. Auch mit Hilfe von mehreren Hubschraubern wurden an die 10 Millionen Liter Wasser in großteils unwegsames Gelände gebracht.
Trockenheit und Wind haben immer wieder Glutnester aufflammen lassen. Diese zu löschen war eine langwierige und mühsame Arbeit, berichtet Einsatzleiter Gerd Guggenberger, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Lorenzen. Die Regen- und Schneefälle der letzten Tage haben die Lage deutlich verbessert.
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Dank für Hilfe und Zusammenarbeit
Guggenberger bedankte sich für die professionelle Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen und Behörden sowie für die Unterstützung der Bevölkerung und regionalen Betriebe.
Auslöser für den Waldbrand dürften laut Polizei-Erhebungen weggeworfene Zigaretten von Waldarbeitern gewesen sein.
Jetzt geht es darum, alle Kosten aufzulisten. Das Land Kärnten hat bereits zugesichert, die Kosten zwischenzeitlich zu übernehmen, bis der Bund für den Waldbrand-Einsatz aufkommt.