Auf der Klausenberger Hochalm wurden am Dienstag zwölf Schafe tot aufgefunden.
Wie das Land Tirol gegenüber dem Osttiroler Boten auf Anfrage bestätigte, kam es am vergangenen Dienstag in einem Almgebiet in Assling zu einem weiteren Rissgeschehen. „Nach aktuellem Stand sind zwölf tote Schafe sowie ein verletztes Schaf vorgefunden worden“, hieß es aus der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit. Zudem würden 20 Tiere vermisst. Der Amtstierarzt habe die Begutachtung durchgeführt, aufgrund des Rissbildes bestehe der Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.
Im Gebiet ist aktuell eine Abschussverordnung (Außervillgraten) aufrecht.
Sie sollten googeln und werden dort bestätigt bekommen, Wölfe töten nur wenn sie hungrig sind und dann meist auch nur schwache, kranke und alte Tiere die eh nicht mehr lange zu leben haben. Gelegentlich fressen sie auch streuende Hunde und Katzen wenn sie welche erwischen, aber das ist eher selten der Fall.
Schafte und andere Nutztiere gehören nicht ins Beuteschema der Wölfe, aber wenn sie mal da sind dann nehmen sie auch die. Sie sollten daher nicht dort sein, wo Wölfe sind!!!
Menschen kommen in ihrem Speiseplan überhaupt nicht vor.
Googeln Sie, Herr Karl Schlachter!
Da brauch i nit zu googeln, das sagt mir der Hausverstand, dass ihre lieben Wölfe nichts zu suchen haben auf unseren Weiden und Almen !!
Eine vielleicht etwas unfaire Frage:
was verdient ein Schafzüchter an Euros, wenn er ein Schaf, nennen wir es Emma, nach ein oder zwei Jahren Haltung verkauft oder selber irgendwie gewinnbringend vermarktet?
Und wie viele Euros bekommt der Züchter von der Landeregierung ersetzt, wenn ein Wolf seine Emma nach einem Monat Lebenszeit auf der Alm reist?
In der Antwort verbirgt sich vielleicht auch die Antwort, warum sich nichts ändern wird.
LG hinauf auf die Sillianer Schattseite
Es ist also nicht bewiesen, dass es ein oder mehrere Wölfinnen oder Wölfe waren. Es könnte genauso auch eine entlaufene Schäferhündin oder Schäferhund gewesen sein. Oder mehrere davon.
Ich fordere daher die Ermittlungsbehörden auf, auch in diese Richtung zu ermitteln!
Ich vermute weiter, dass dieser bedauerliche Zwischenfall dazu benützt wird, um (wieder) gegen die Artenvielfalt Stimmung zu machen! Gegen Vielfalt allgemein und gegen Wölfe und Bären im Besonderen.
LG
PS: ich verstehe nicht, wie man bei diesem kalten Sauwetter Schafe auf die Alm treiben und dort oben ungeschützt vor Wind und Wetter alleine herumlaufen lassen kann. Ich halte diese Tierhaltung für äußerst verantwortungslos und fordere daher die zuständigen Beamtinnen und Beamten auf bei den verantwortlichen Schafzüchterinnen und Schafzüchter (Landwirtinnen und Landwirten) zu hinterfragen, ob es sich hier nicht um Tierquälerei handeln könnte!
Noch schnell eine Bitte:
Trotz des saukalten und regnerischen Wetters bitte nicht den Ofen mit fossilen Brennstoffen heizen, der Umwelt und dem Klimaschutz zuliebe! Solarpaneele sind umweltfreundlich und erzeugen auch jede Menge Strom der zur Wärmegewinnung genutzt werden kann. Danke!
Herdenschutz ist notwendig und machbar!