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Polizeimeldungen Osttirol


Wanderunfall in Amlach

Am 26. Mai 2026 gegen 13:45 Uhr unternahm ein 74-jähriger Deutscher mit seiner 69-jährigen, deutschen Ehefrau im Gemeindegebiet von Amlach eine Wanderung entlang des Wanderlehrpfades W 11. Nach ca. einer Stunde geriet der 74-Jährige über den linken Wegrand und stürzte ca. sieben Meter über eine steile Böschung in das darunter befindliche Bachbett des Leidenbaches, welcher aktuell nur sehr wenig Wasser führt. Da sich der 74-Jährige nicht mehr selbstständig helfen konnte, setzte seine Frau den Notruf ab. Der Mann wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers mittels Tau geborgen und mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus nach Lienz eingeliefert.

Radkollision mit Alkoholisierung in Matrei

Am 25.05.2026, gegen 19.05 Uhr, fuhr ein 65-jähriger Österreicher mit einem E-Bike auf dem parallel zur Landesstraße L24 verlaufenden Radweg in Matrei in Osttirol in Richtung Westen. Im Bereich einer Unterführung kam es zur Kollision mit einer entgegenkommenden 31-jährigen Österreicherin, welche ebenfalls ein E-Bike lenkte. Dabei kamen beide Radfahrer zu Sturz. Während die Frau unverletzt blieb, erlitt der 65-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades. Eine Streife der Polizeiinspektion Matrei in Osttirol, welche zur selben Zeit in unmittelbarer Nähe Verkehrskontrollen durchführte, begab sich unverzüglich zur Unfallstelle, wo die Beamten Erste Hilfe leisteten und den Rettungsdienst verständigten. Nach erfolgter Erstversorgung wurde der 65-Jährige in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert. Ein durchgeführter Alkotest ergab beim Mann eine erhebliche Alkoholisierung. Nach Abschluss der Erhebungen ergehen Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Lienz.

Schwerverletzter bei Motorradunfall

Ein 29-jähriger deutscher Staatsangehöriger lenkte am 23.05.2026 gegen 14:00 Uhr ein Motorrad, innerhalb einer Gruppe von neun Motorradlenkern, auf der L 25, von Huben kommend, in Fahrtrichtung Stallersattel. Auf Höhe Straßenkilometer 28,6, geriet dieser aus bislang unbekannter Ursache mit dem Motorrad in einer Linkskurve über den rechten Straßenrand hinaus und prallte in der Folge gegen eine dort befindliche Steinmauer. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle durch Organe des roten Kreuzes und dem Notarzt wurde er mit schweren Verletzungen von der Rettung in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert.

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Matrei

Am 21. Mai 2026 gegen 14:45 Uhr fuhr eine 55-jährige Ungarin mit ihrem Pkw auf der B108 im Gemeindegebiet von Matrei am Brenner von Lienz kommend in Richtung Matrei. Bei Straßenkilometer 23,5 geriet sie aus bisher unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dabei seitlich mit einem entgegenkommenden Pkw, der von einem 31-jährigen Kolumbianer gelenkt wurde. Der Pkw des Mannes kam anschließend von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb im Straßengraben auf dem Dach liegen. Auch die Ungarin verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug, der Pkw kam von der Straße ab und in einer angrenzenden Wiese zum Stillstand. Beide Beteiligten wurden leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Lienz eingeliefert. Die vier Beifahrer des Kolumbianers (drei Kolumbianerinnen im Alter von 28, 30 und 33 Jahren sowie ein Kolumbianer im Alter von 31 Jahren) blieben unverletzt.

Alpine Notlage in Amlach

Ein 27-jähriger Stbg aus Deutschland, whft in München, stieg am 19.05.2026, gegen 12:00 Uhr, von Amlach, in der Galitzenklamm über den Dopamin-Klettersteig auf. Gegen 12:45 Uhr, im Bereich ´Werner Beinhart´ (Schwierigkeitsgrad E) konnte sich der Kletterer aufgrund Erschöpfung nicht mehr halten und stürzte ins Klettersteigset, wobei sich der Bandfalldämpfer öffnete. Da der Alpinist trotz mehrmaliger Versuche selbständig nicht mehr weiterkam, und aufgrund des aufgerissenen Bandfalldämpers, setzte sein Begleiter gegen 13:15 Uhr einen Notruf ab. Der Bergsteiger wurde gegen 13:55 Uhr unverletzt vom Rettungshubschrauber mittels Tau geborgen und ins Tal geflogen. Aufgrund der langen Hängezeit im Klettergurt wurde er zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus Lienz geflogen.

Alpine Notlage in Kals am Großglockner

Am 19.05.2026, gegen 04:30 Uhr, stiegen drei in Deutschland studierende Personen aus Bangladesch im Alter von 23, 24 und 25 Jahren vom Lucknerhaus über die Luckner Hütte in Richtung Stüdlhütte auf. Dabei orientierten sie sich am Handy mittels einer offline-Karte. Gegen 06:00 Uhr kamen die Alpinisten auf einer Seehöhe von ca 2.600 Meter, aufgrund fehlendem Handynetz-Empfang und damit verbundenem Kartenverlust, im Nebel vom mit Schnee bedeckten Steig ab, und stiegen über die Ostflanke des Fanotkogel weiter bergwärts. Dabei gerieten sie in immer steiler werdendes, teilweise felsdurchsetztes Gelände. Gegen 06:45 Uhr beschlossen sie umzukehren. Bereits nach wenigen Schritten talwärts wagten sie sich aufgrund des teilweisen hüfthohen, feuchten Schnees nicht mehr weiter abzusteigen. Daraufhin setzten sie einen Notruf ab. Aufgrund von Nebel oberhalb von ca 2.600 Meter war eine Hubschrauberbergung der Alpinisten nicht möglich. In der Folge wurde ein Bergrettungsmitglied der Bergrettungsortsstelle Kals am Großglockner und ein Alpinpolizist mittels Polizeihubschrauber in den Bereich der Viehböden geflogen und die Retter stiegen in weiterer Folge zu Fuß zu den Alpinisten auf. Die drei Männer wurden gegen 09:40 Uhr im Bereich unterhalb des Fanotkogel aufgefunden und gesichert zu den Viehböden verbracht. Anschließend wurden die teilweise durchnässten und erschöpften Alpinisten mit dem Polizeihubschrauber ins Tal bzw. zum Lucknerhaus geflogen.

Lienz: Polizei verfolgt flüchtenden Mopedlenker

Am 15.05.2026, gegen 15.30 Uhr, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Lienz im Zuge von Verkehrskontrollen ein Kleinkraftrad ohne Kennzeichen und Lichtmaske. Der Lenker und eine weitere Person am Sozius fuhren in östliche Richtung und hielten das Fahrzeug trotz mehrmaliger Aufforderung durch den Lautsprecher des Funkstreifenfahrzeuges nicht an. Die Nachfahrt führte über mehrere Straßen, wo der Lenker mehrmals aufgefordert wurde, das Fahrzeug anzuhalten und endete in einem Waldweg, wo der Mopedlenker und sein Sozius zu Sturz kamen, da das Vorderrad des Mopeds wegrutschte. Zuvor versuchten die beiden durch riskante Fahrmanöver der Kontrolle durch die Polizei zu entgehen. Bei der anschließenden Kontrolle konnte festgestellt werden, dass der 14-jährige österreichische Mopedlenker keinen Führerschein hat und ihm das Kleinkraftrad für eine Probefahrt überlassen wurde. Es werden mehrere Verwaltungsanzeigen an die Bezirkshauptmannschaft erstattet.

Brand in Arnbach

Am 12.05.2026, gegen 16:00 Uhr, kam es in 9920 Arnbach zu einem Brandgeschehen. Am Einsatzort begannen die Feuerwehren Sillian und Arnbach umgehend mit den Löscharbeiten. Beim Einsatzort handelte es sich um ein Firmenareal einer Zimmerei. Das Brandgeschehen konnte einem Silo für Holzabfälle zugeordnet werden, welcher einen Heizkessel speist. Zum Zeitpunkt des Brandes war der Silo lediglich mit ca. 5-8 m³ gefüllt. Es entstand Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe.

Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehr Arnbach (3 Fahrzeuge, 18 Mann), Feuerwehr Sillian (4 Fahrzeuge, 38 Mann) und Feuerwehr Lienz (1 Fahrzeug, 6 Mann).