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23. Mai 2026

Lokalaugenschein am Plöckenpass

Nach rund 900 Tagen Sperre aufgrund eines Felssturzes ist der Plöckenpass wieder geöffnet. Zwar gab es zwischendurch immer wieder Teilöffnungen, eine durchgehende Verbindung war jedoch lange nicht möglich. Seit 22. Mai ist die wichtige Route zwischen Kärnten und Italien zumindest eingeschränkt befahrbar. Der Verkehr wird derzeit per Ampelregelung wechselseitig geführt. Nach aktuellem Stand soll diese Übergangslösung bis voraussichtlich Ende Juli bestehen bleiben.

Wir haben uns vor Ort ein Bild davon gemacht, wie sich die lange Sperre auf Wirtschaft, Tourismus und die Bevölkerung ausgewirkt hat, und mit Betroffenen über die Bedeutung des Passes gesprochen.

Die monatelange Unterbrechung der Verbindung brachte für zahlreiche Unternehmen wirtschaftliche Herausforderungen mit sich, gleichzeitig fehlten Gästen und Einheimischen direkte Wege in die Nachbarregionen.

Auch jetzt, nach der Wiederöffnung, bleibt die Zukunft des Passes ein viel diskutiertes Thema. Neben der langfristigen Sicherung der Straße wird weiterhin über mögliche Alternativen – etwa einen Scheiteltunnel – gesprochen. In den Gesprächen vor Ort ging es deshalb nicht nur um die vergangenen Monate, sondern auch um die Frage, wie man langfristig für eine verlässliche Verbindung sorgen kann.

 

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