Kein ausreichendes Windpotenzial: Das Asslinger E-Werk gibt das umstrittene Projekt auf der Compedal Alm auf.
Jetzt ist es fix: Auf der Compedal Alm in Assling werden keine Windräder gebaut. Im Zuge der Projektentwicklung für einen möglichen Windpark auf der Hochalm Compedal in Assling wurden in den vergangenen Monaten Windmessungen mittels eines mobilen SODAR-Messgeräts durchgeführt. Die Auswertung der erhobenen Daten zeigt, dass am untersuchten Standort kein ausreichendes Windpotenzial vorhanden ist, um einen wirtschaftlich tragfähigen Betrieb eines Windparks zu ermöglichen. "Die SODAR-Messung liefert eine zuverlässige Datengrundlage zur Bewertung der Windverhältnisse in unterschiedlichen Höhen. Die Ergebnisse zeigen klar, dass die notwendigen Windgeschwindigkeiten am konkreten Standort nicht erreicht werden.“, so Thomas Wölfler, Geschäftsführer der Energiewerkstatt und Experte für Windmessungen.
Markus Stocker, Obmann EWA, sagt: „Für uns vor Ort war es wichtig, eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen. Auch wenn das Ergebnis bedeutet, das Projekt nicht weiterzuführen, ist es ein wichtiger Schritt, um verantwortungsvoll und wirtschaftlich zu handeln."
Die Urlaubsgäste kommen sicher nicht hierher,
um dann unsere schönen Berge mit Windrädern am Grat vorzufinden.
Es sind ja schon die Skiliftmasten keine Schönheit,
aber sie dienen wenigstens dem Fremdenverkehr
und sind vor allem keine solche Monstrosität wie Windparks.
Die Größe von Windkraftanlagen hat in den letzten Jahren zudem immens zugelegt!
Wir sprechen mittlerweile von einem Rotordurchmesser von 160m bei etwa gleich hoher
Radnabenhöhe. Den Rotorradius aufgerechnet hat das ganze Ding in Betrieb eine Höhe von 240 Metern.
Zum Vergleich: das höchste Gebäude Österreichs (der DC-Tower in Wien) ist 250 Meter hoch!
Das kann nicht die Zukunft von Windenergie in den Alpengebieten sein.
Wasserkraft und Sonnenenergie sind für mich die besten nachhaltigen Technologien im Gebirge, und gleichzeitig naturnah genug, dass kaum Konflikte mit dem Fremdenverkehr entstehen.
Man brauche sich z.B. nur einmal anschauen, was für ein beliebtes Naherholungsgebiet der Speichersee in Tassenbach für Einheimische und Gäste geworden ist!
dann werden sie auch mit Windrädern Urlauben können und wo die meisten Urlauber herkommen gibt es wahrscheinlich schon viele Windräder,für die sind sie nicht's neues
Das wäre ein nicht zu übersehendes Bekenntnis zu Weltoffenheit und Vielfalt für die ganze Welt.
Wäre sicher auch eine echte Attraktion... nicht nur für Urlauber....
Ein Windpark wäre in und für Osttirol sehr Wirtschaftlich und Gewinnbringend!