Nach einem Schafriss in Außervillgraten hat das Land Tirol eine Abschussverordnung für einen Wolf erlassen.
Die Tiroler Landesregierung hat heute die Abschussverordnung für einen Wolf im Bezirk Lienz erlassen. Auslöser ist ein Rissereignis im Gemeindegebiet von Außervillgraten in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden, die von Menschen genutzt werden, heißt es in einer Aussendung des Landes.
Dabei wurden ein totes und ein verletztes Schaf festgestellt, es besteht der Verdacht auf einen Wolf als Verursacher. Die Verordnung ist mit der Kundmachung in Kraft getreten und gilt bis zum 16. Juli 2026, also für acht Wochen. Die zuständige Jägerschaft wurde bereits informiert und ist eingebunden. Das Land Tirol ersucht zudem die Bevölkerung, Sichtungen von Großraubtieren rasch zu melden und möglichst mit Bildmaterial zu dokumentieren.
Zu dieser spärlichen Vielfalt haben sich seit einigen Jahren im Gemeindegebiet von Sillian und Arnbach entlang der Drau neben Stockenten auch noch ein paar Graureiher (oder sowas Ähnliches) dazugesellt.
Was leider immer noch fehlt, sind Bären und Bärinnen.
Wölfe und Wölfinnen sind schon da und werden hoffentlich auch alle da bleiben, aber Bären und Bärinnen müssen wir noch ansiedeln. In Nahen Trentino wären welche, aber die Walschen (Italiener) wolle die nicht hergeben, wie ich aus gesicherter Quelle zu berichten weiß.
Mehr bunte Vielfalt auch was die Fauna betrifft, würde unseren Gemeinden, besonders denen im oberen Pustertal, richtig guttun. Den Villgratern und Villgraterinnen übrigens ganz besonders.
Besser der Jägerschaft oder einer (bewa**neten) Person des Vertrauens melden... dann wird ein Wolf gar nicht erst zum Problemwolf.