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07. Mai 2026

Wie geht es Günther Sabransky nach seinem Unfall?

Der Osttiroler Radsportler kämpft sich zurück. Die Wunden heilen – jedoch langsam. Er fordert gegenseitigen Respekt auf der Straße.

Sabransky vor zwei Monaten im LKH Villach. Zuvor lag er auf der Intensivstation. Foto: Privat

Ganz Radsport-Osttirol stellt sich eine Frage: Wie geht es Günther Sabransky nach seinem schweren Radunfall? „Eine schwere Frage“, gesteht er im Gespräch mit dem „Osttiroler Boten“ ein. Aber: „Es geht langsam aufwärts.“ Der aktuelle dreifache Österreichische Meister sagt, dass die Schäden nicht nur am Körper entstanden sind. Vor allem mental hat er zu kämpfen: „Das Ganze hat Spuren hinterlassen. Ich komme mir vor wie ein Freizeitfahrer.“ Seit zehn Wochen ruht sich jener Mann, der vorher fast jeden Tag auf seiner Rennmaschine saß, aus. Was geht: Spazieren. Sabransky hat in dieser Zeit gelernt, dass Radsport nicht alles ist. Seinen Zustand skizziert er so: „Ich höre den Knall noch immer. Ich werde in der Nacht munter – mit immer wiederkehrenden Fragen an das Geschehen.“ An Rennen ist derzeit noch nicht zu denken.

Respekt

Sabransky denkt auch viel über den Unfallhergang nach. Er war mit dem Auto mittlerweile schon an der Unfallstelle in Irschen. Er sagt: „Viele Fragen, die offen sind. Und bleiben.“ Was er weiß: Es hätte noch schlimmer enden können. Sabransky sagt: „Wenn es blöd geht, sitze ich nicht mehr hier. Oder man muss mich im Rollstuhl hereinschieben.“ Sabranskys Unfall sorgte auch für eine Diskussion darüber, ob der Rennradsport zu gefährlich ist. Denn nicht nur die Zahl der Autofahrer nimmt zu, durch den Rennrad-Hype auch jene der Radler.

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe.

 

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