Am Sonntagabend gab es noch keine Einigung zwischen Land und Bund zu möglichen strengeren Maßnahmen in Tirol, eine Isolation des gesamten Landes bzw. einzelner Bezirke stand im Raum. Seitens der Tiroler Politik gab es heftigen Widerstand. Heute wurde weiter verhandelt und laut einer Aussendung des Landes hat das Land Tirol am Montagvormittag ein Maßnahmenpaket vorgelegt. Grund dafür ist das verstärkte Auftreten der südafrikanischen Virus-Mutation in Tirol. Betroffen ist hier vor allem der Bezirk Schwaz. 165 Fälle mit dieser südafrikanischen Mutation sind bereits bestätigt, mehr als 200 Verdachtsfälle in Abklärung. Laut den Laboranalysen geht die Zahl der Verdachtsfälle allerdings eher zurück. Sorgen bereitet die südafrikanische Mutation vor allem deshalb, weil laut den Expertinnen und Experten noch nicht restlos geklärt ist, wie die verfügbaren Impfstoffe dafür wirken.